Stimmen zur Initiative2019-04-22T20:23:26+02:00

Stimmen zur Initiative

Prof. Dr. Robert K. Freiherr von Weizsäcker

Ehrenpräsident des Deutschen Schachbundes

Mein erklärtes Engagement auf dem Gebiet des Schachs gilt dem zukunftsträchtigen Bereich der Kinder und der Jugend. Einen besonderen Stellenwert hat hier natürlich das Schulschach. Doch nicht minder wichtig und noch zu wenig beachtet sind Initiativen im Kindergarten. Das innovative Projekt „Schach für Kids“, das maßgeblich auf den ebenso unermüdlichen wie kompetenten Einsatz von Herrn Ralf Schreiber, zurückgeht, hat inzwischen den Nachweis erbringen können, das Schach im Kindergarten nicht nur großen Spaß macht, sondern ein wertvolles pädagogisches Hilfsmittel zur Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung darstellt. Allen Beteiligten danke ich ganz herzlich für ihren großen Einsatz.

Carina Gödecke

Landtagspräsidentin NRW

Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für das Projekt „Schach für Kids“, das sich in diesem Jahr am Weltkindertag 2012 im Landtag Nordrhein-Westfalen unter der Federführung seines „geistigen Vaters“ Ralf Schreiber präsentieren wird. Schach fördert die geistige Entwicklung und wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung bei jungen Menschen aus. Das belegen wissenschaftliche Studien deutlich. Aus diesen Erkenntnissen hat sich das Projekt „Schach für Kids“ entwickelt – also das kindgerechte Schachspielen im Kindergarten, wobei die Betonung auf Spiel und Spaß liegt. Und dass die Kids mit Freude bei der Sache sind, wenn Bauer, Pferd und Dame den König umzingeln, ist in Kitas in Dortmund, Hagen und im Ennepe-Ruhr Kreis bereits der Fall. Ich wünsche dem Projekt „Schach für Kids“ eine rasante Ausbreitung und weiterhin viel Erfolg.

Herbert Bastian

Vizepräsident des Weltschachbundes FIDE

Der gemeinnützige Verein „Schach für Kids e.V.“ ist weltweit ein Pionier in der Verbreitung einer passenden Lehrmethode in Kindertagesstätten, mit der Kinder altersgemäß an das Schachspiel herangeführt werden können. Und dies tut er seit mehr als 10 Jahren erfolgreich: in dieser Zeit wurden mehr als 35.000 Kinder erreicht und ca. 1400 Pädagogen und Erzieher(innen) aus ca. 1200 Einrichtungen ausgebildet. Bisher wurden 6 Kindergärten als Schach-KiTas zertifiziert. Das ist eine beindruckende Bilanz des Vereins, die den unermüdlichen Begründer Ralf Schreiber mit Recht stolz macht!

Das Schachspiel fördert eine Vielzahl von kognitiven und sozialen Fähigkeiten, die die kindliche Entwicklung positiv beeinflussen. Kinder trainieren ihre Konzentrationsfähigkeit und lernen es, sich an Regeln zu halten oder sich über die Auslegung von Regeln konstruktiv auseinanderzusetzen. Sieg und Niederlage müssen in Respekt vor dem Gegenüber bewältigt werden, faires Verhalten wird einstudiert. Die Fähigkeit zum Schachspielen steht in enger Verbindung mit musischen und mathematischen Talenten, so dass man von wechselseitiger Befruchtung ausgehen kann.

Längst hat man erkannt, dass das Schachspielen nicht nur eine spannende Sportart ist. In den Schulen erfreut es sich wachsender Beliebtheit als Bildungsangebot. Das Wirken von „Schach für Kids“ bereitet folglich optimal auf eine positive Annahme des Schachspiels in den Grundschulen oder in den Jugendgruppen der Schachvereine vor.

Das gemeinnützige Wirken von „Schach für Kids“ wurde schon 2009 mit dem „Deutschen Schachpreis“ des Deutschen Schachbundes ausgezeichnet.

Für das bisher Geleistete sage ich herzlichen Dank, und für die Zukunft wünsche ich „Schach für Kids e.V.“ weiterhin positive Annahme bei Kindern und Pädagogen.

Kai Wegner

Mitglied des Deutschen Bundestages
Großstadtbeauftragter

Beim Schach kann ein einziger falscher Zug alles verderben. Doch im Umkehrschluss kann man es mit einem guten Zug auch weit bringen. Das Projekt „Schach für Kids“ ist mit vielen guten Zügen bereits weit vorangekommen. Der geistige Vater Ralf Schreiber entwickelte eine eigene Methode, um bereits Kinder ab drei Jahren für das Spiel der Könige zu begeistern. Ausgehend von seinem Heimatort setzte er sein Programm nach und nach in ganz Nordrhein-Westfalen durch. Zusammen mit engagierten Mitstreitern etabliert sich „Schach für Kids“ mittlerweile im gesamten Bundesgebiet.

Die „Schach für Kids“-Lehrmethode führt die Kleinen altersgerecht in ein strategisches Spiel ein, das sich äußerst wertvoll auf ihre kognitive und soziale Entwicklung auswirkt. Schach fördert die Konzentrationsfähigkeit und das logische Denken, regt die Phantasie der Kinder an und steigert ihre Kreativität. Die kleinen Schachspieler lernen zudem das Befolgen von Regeln, den Umgang mit Niederlagen und allgemein sportlich-faires Verhalten. Das sind viele gute Gründe, um schon den Jüngsten eines der ältesten Spiele der Welt nahezubringen. Sehr gerne habe ich daher die Schirmherrschaft für die Einführung des Programms in Berliner Kitas übernommen. Der Initiative „Schach für Kids“ wünsche ich weiterhin viel Erfolg und einen guten Start in Berlin. 

Stefan Schostok

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

Erste Erfahrungen mit dem Schachspiel? Sie können durch für einen jungen Dreikäsehoch lebensgroße Figuren in einem Kurpark beim sonntäglichen Familienausflug geprägt sein; wenn’s besser läuft, durch die Erklärungen zum Beispiel eines geduldigen Großvaters, der den Nachwuchs wirklich an das Königsspiel heranführen möchte, und nicht bloß einen Spielpartner sucht. Oder durch kindgerechte, pfiffige Einstiegsszenarien, die fesseln, Spaß machen und die jungen BrettspielerInnen nicht mehr loslassen. Die ihnen Welten der Kombination und Strategie eröffnen, im regen Austausch mit dem Gegenüber, egal ob Junge oder Mädchen und unabhängig von der kulturellen Herkunft. Also so, wie sie „Schach für Kids“ bietet – ideal schon für die Kleinsten und perfekt für den Einsatz im Kindergarten. Sehr gern habe ich daher die Schirmherrschaft für Einführung des Programms in hannoverschen Kitas übernommen. Ich wünsche Ralf Schreiber auch nach der Einstiegsphase, die wir als Stadt gefördert haben, viel Erfolg in Hannover – und allen ErzieherInnen und Kindern viel Spaß mit „Schach für Kids“.

Thomas Geisel

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

Schach spielende ältere Herren auf öffentlichen Anlagen in Stadtgärten, Kurparks oder an Spieltischen in Seniorenheimen. Auch Turniere mit zahlreichen Tischen, auf denen die Spielbretter in einer Atmosphäre der Ruhe auf die Kontrahenten warten. Diese klischeehaften Bilder hat man üblicherweise vor Augen, denkt man an das bekannteste Brettspiel der Welt.

Doch Kindergartenkinder, vertieft in das Spiel mit Bauer, Dame und König oder mit dem freudigen Ausruf „schachmatt“ auf den Lippen? Zunächst irritiert dieser Gedanke. Jedoch hat die Initiative Schach für Kids eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie positiv sich das Schachspiel auf die geistige und soziale Entwicklung von Kindern ab drei Jahren auswirken kann und wie es hilft, Konzentrations- bzw. Lernschwächen auszugleichen.

Inzwischen ist Schach für Kids eine anerkannte und zertifizierte Lehrmethode. Nun werden auch in Düsseldorf Kinder auf diesem Wege und in Zusammenarbeit mit dem hiesigen „Competence Center Begabtenförderung“ an die Welt des Schachs herangeführt. Hier werden neue Wege des Lernens beschritten. Das begrüße ich, weshalb ich gerne die Schirmherrschaft über das Projekt in Düsseldorf übernommen habe, und wer weiß, vielleicht entfaltet diese Idee auch Generationen verbindende Wirkungen, wenn Großeltern und Enkelkinder ermuntert werden, sich zum Schachspiel zu treffen.

Dr. Hans-Jürgen Weyer

Ehrenpräsident Schachbund NRW

Seit langem ist bekannt, dass das Schachspiel positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern hat. Sie lernen u. a., sich zu konzentrieren, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen, die Leistung des Gegners zu akzeptieren, und dass man durch Fleiß seine Ergebnisse verbessert. Das wurde in mehreren Studien bei Schulkindern belegt. 

Bei Schulkindern leuchtete der pädagogische Wert des Schachspiels ein. Doch bei Kindern im Vorschulalter? Ist es nicht doch zu schwer, zu kompliziert für Kinder im Kindergarten? So verwundert es nicht, dass sich die Schachorganisationen schwer taten, das Schachspiel kleinen Kindern nahe zu bringen. Zumal sich die offiziellen Schachorganisationen auch als Vertreter einer Wettkampfsportart verstehen. 

Hier bedurfte es einer privaten Initiative. Angeregt durch seine eigene kleine Tochter überlegte sich Ralf Schreiber aus Hattingen eine Methode, in Kindergärten den Kindern das Schachspiel auf rein spielerische Weise nahe zu bringen. Und er hatte Erfolg! Durch Schulung der Kindergärtnerinnen gelang es zunächst im Heimatort, den Kindern (und den Kindergärtnerinnen) die Freude am Schachspiel als Spiel beizubringen. Überzeugend wurde der Nachweis erbracht, dass auch kleine Kinder das Schachspiel erlernen und Freude daran haben können. Die Idee „Schach für Kids“ war geboren. Mit Hartnäckigkeit, Geschick und Tatkraft begeisterte Ralf Schreiber immer mehr Leute von seiner Idee. Es gelang ihm, zunächst lokale, dann Landespolitiker von „Schach für Kids“ zu überzeugen und nach und nach auf NRW-Landesebene umzusetzen. Mittlerweile hat sich „Schach für Kids“ weit über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus etabliert, fand die Unterstützung etlicher hochkarätiger Vertreter der verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen und begeisterte unzählige Eltern und Kinder. Ich kenne keine zweite Schachinitiative, die so viel öffentliche Aufmerksamkeit errungen hat – und verdient hat – wie „Schach für Kids“. Dem Initiator von „Schach für Kids“, Ralf Schreiber, wünsche ich weiterhin viel Erfolg sowie die notwendige Kraft und Ausdauer. Das Schachspiel hat es verdient, und die Kinder werden es ihm danken.

Dr. Helmut Pfleger

Internationaler Schach-Großmeister

„Mit der Initiative „Schach für Kids“ ist Herrn Ralf Schreiber eine fantastische Erweiterung des weltweit immer beliebteren Schulschachs gelungen – damit können Kinder schon im Alter von 3-6 Jahren vom zugleich faszinierenden und pädagogisch wertvollen Schachspiel profitieren.“

Barbara Ludwig

Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Das Schachbrett gehört zu jeder guten Spielausstattung. In Chemnitz hält das Spielbrett jetzt auch in den Kindertagesstätten Einzug. Unter dem Titel „Schach für Kids“ startet in den kommunalen Tagesstätten der Stadt Chemnitz eine Initiative, mit der Mädchen und Jungen in Kitas auf das Schachspiel aufmerksam und damit vertraut gemacht werden sollen. Für dieses Projekt habe ich gern die Schirmherrschaft übernommen, denn der Gedanke gefällt mir, dass Kinder spielerisch und mit viel Neugier ein strategisches Spiel entdecken. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die „Schach für KIDS-Lehrmethode“ das Denken der Kleinen anregt. Ein anspruchsvolles Spiel wird so mit viel Phantasie und Kreativität erschlossen. Ich danke den Initiatoren und den pädagogischen Fachkräften, die dieser Idee aufgeschlossen gegenüberstehen. Der Initiative wünsche ich viel Erfolg bei ihrem Start in Chemnitz und den Kindern natürlich viel Spaß.

Ullrich Sierau

Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

Schach für Kinder ab 3 Jahren? – auf den ersten Blick eine außergewöhnliche Idee, die aber bei näherer Betrachtung großes Potenzial birgt. 

Das frühzeitige Heranführen von Kindern an dieses strategische Spiel fördert die Entwicklung des logischen Denkvermögens, regt die Fantasie an, stärkt das Selbstbewusstsein und erhöht die Konzentrationsfähigkeit, um nur einige wichtige Faktoren aufzuzählen. Vieles von dem, was Kinder benötigen, um zukünftig ein selbstbestimmtes Leben zu führen, wird durch dieses schöne Spiel angeregt – und Spaß macht es zudem auch noch. 

„Schach für Kids“ ist daher eine sinnvolle Bereicherung der pädagogischen Arbeit unserer Kindertageseinrichtungen. Spielerisch und altersgerecht im frühkindlichen Bereich eingesetzt, fördert „Schach für Kids“ die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten. Deshalb unterstütze ich die Initiative „Schach für Kids“ und freue mich, dass das pädagogische Angebot für unsere Kinder in Dortmund damit noch vielfältiger wird.

Dr. Ottilie Scholz

Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum

Schach im Kindergarten?

Was zunächst schwer vorstellbar klingt, hat sich in einem umfangreichen Praxistest als äußerst sinnvolle Ergänzung der traditionellen Kindergartenpädagogik erwiesen. Die an der Testphase beteiligten Einrichtungen berichten von hervorragenden Ergebnissen: Die Kinder erlernen das Spiel schnell und gerne. Es bringt eine entspannende und beruhigende Atmosphäre in den Kindergarten. Es fördert Konzentration und Kommunikation, regt die Fantasie der Kinder an und schult sie im logischen Denken. Spielerisch lernen die kleinen Schachspielerinnen und Schachspieler ihre Stärken und Schwächen kennen, entwickeln Selbstbewusstsein und lernen mit Niederlagen und Frustrationen umzugehen. So wird ihr gesamtes Sozialverhalten positiv beeinflusst. Und – was vielleicht das Beste daran ist – es macht den Kindern Spaß. Sehr gerne habe ich über das Projekt „Schach für Kids“ die Schirmherrschaft für Bochum übernommen. Ich hoffe, dass viele Kindergärten in unserer Stadt von dem einzigartigen Angebot Gebrauch machen, unsere Jüngsten an eines der ältesten Spiele der Welt heranzuführen. Den Pädagoginnen und Pädagogen aller teilnehmenden Einrichtungen wünsche ich dabei viel Erfolg.

Jörg Dehm

Oberbürgermeister der Stadt Hagen

Kinder und Schach – eine nur auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Kombination. Fördert doch Schach unter anderem die Konzentration, das logische Denken und die Kreativität. All dies sind Fähigkeiten, die unsere Kinder nicht früh genug erlernen können. Von daher ist es durchaus sinnvoll und förderlich, selbst Dreijährigen im Kindergarten auf spielerische Art das älteste Spiel der Welt näherzubringen. Im Ennepe-Ruhr-Kreis werden die „Großmeister von morgen“ bereits seit einigen Jahren von der Initiative „Schach für Kids“ in ihrem Feuereifer für das Spiel unterstützt. Es ist großartig zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder in den teilnehmenden Kindergärten dieses Spiel für sich entdecken. Ich freue mich daher sehr, dass die Initiative nun auch bei uns in Hagen angekommen ist. Sehr gerne unterstützte ich „Schach für Kids“ und bin zuversichtlich, dass sich auch in Hagen viele Kinder, ebenso wie ihre Eltern und Erzieher, für dieses faszinierende Spiel mit den unendlichen Stellungen begeistern werden.

Eckhard Uhlenberg

ehem. Landtagspräsident NRW

Schach im Kindergarten. Macht das Sinn? Ja, und ob! lautet die klare Antwort. Zahlreiche Studien belegen, dass Schach die geistige Entwicklung von Kindern fördert und sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirkt. Das Strategie-Spiel verhilft demnach zu einer höheren Konzentrationsfähigkeit und verbesserten schulischen Leistungen, insbesondere in der Lese- und Sprachkompetenz sowie im Fach Mathematik. Schach schult das logische Denken sowie die Kombinationsfähigkeit von Kindern. Es verbessert das räumliche Denken und unterstützt das Planen und Vorausdenken. Die Kinder lernen die Folgen ihres eigenen Handelns abzuschätzen und müssen beim Spiel verschiedene Möglichkeiten abwägen, wie sie weiter spielen – quasi eine Strategie entwickeln. All diese Fähigkeiten sind besonders gut geeignet, dass sie von den Kindern auch auf Alltagssituationen übertragen werden können. Gerne habe ich die Schirmherrschaft über das weltweit einmalige Projekt übernommen, das auch am Weltkindertag 2011 im Landtag mit Initiator Ralf Schreiber vertreten war.

Sarah Hoolt

Deutsche Meisterin 2011
Frauen-Großmeisterin

Als man mich darum bat, für das ehrgeizige Projekt Patin zu stehen, habe ich sofort zugesagt. Ich wäre froh gewesen, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, dass Schachspiel bereits im Kindergarten zu erlernen. Ich merke selbst immer wieder, wie sehr mir das Schachspiel für meine Ausbildung hilft. Es hilft beim Auswendiglernen, beim Verstehen komplexer Strukturen und der Konzentration. Das Gehirn ist trainiert. Dass schon die Kleinsten die Chance haben, durch die Projekterfahrungen mit Schach gefördert zu werden, ist fantastisch.

Wladimir Kramnik

Schach-Weltmeister 2000-2007

Hocherfreut habe ich von Ihrem Pilotprojekt „Schach im Kindergarten“, dass Sie erfolgreich im Ennepe-Ruhr-Kreis durchgeführt haben, gehört. Die Idee, Kindergärten mit einem Schach-Grundpaket auszurüsten, um die Kinder auf spielerische Weise an das Schachspiel heranzuführen, ist lobenswert. Im Pisa-Zeitalter ist es sicherlich der richtige Weg, Kinder durch das Schachspiel in den Bereichen Konzentration, Fantasie, räumliches und strategisches Denken auf spielerische Weise zu fördern. In meiner russischen Heimat hat man diese Möglichkeiten früh erkannt und zum Vorteil der Kinder genutzt. Welche andere Sportart kann mit so kleinem finanziellem Aufwand eine derartig große positive Wirkung erzielen. Ihr Vorhaben das Projekt auf ganz Nordrhein-Westfalen auszuweiten, mit dem Ziel eine Signalwirkung für Deutschland zu erreichen, kann ich nur begrüßen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team hierbei viel Erfolg.

Christoph Terkuhlen

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Sprockhövel

Schach schon im Kindergarten? Auf den ersten Blick hört sich diese Idee außergewöhnlich an. Doch ist die gezielte, frühe Heranführung an Schach ein Meilenstein in der Vorschulpädagogik. Das Schachspielen bereitet den Kindern nicht nur viel Freude, sondern fördert auch die Eigenschaften wie das logische Denkvermögen, Fantasie, Selbstbewusstsein sowie die Konzentrationsfähigkeit. Die Kinder lernen, mit Niederlagen umzugehen und gewinnen an Zielstrebigkeit. Dieses legt den Grundstein für den gesellschaftlicher Umgang. Ich selbst durfte in ein Seminar „Schach für Kids“ der Erzieherinnen und Erzieher in unserem Hause herein schnuppern und konnte feststellen, mit wie viel Spaß sich die Erzieherinnen und Erzieher der Sprockhöveler Kindergärten an die spannenden Spiele heran trauten. Wir als Sparkasse freuen uns darüber, dieses weltweit einzigartige Projekt zu begleiten und wünschen weiterhin viel Erfolg bei dieser außergewöhnlichen Arbeit.

Prof. Dr. Bernhard Lorentz

Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator

Wir freuen uns, dass wir mit der Förderung dieses Projekts dazu beitragen konnten, Kinder für das Schachspiel zu begeistern und sie damit in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Darüber hinaus ist das spielerische Erlernen von Ausdauer, Konzentration, logischem wie vorausschauendem Denken wichtige Schlüsselqualifikationen. Ich konnte mich bei meinem Besuch in einem Hattinger Schachkindergarten selber davon überzeugen, dass die Komplexität des Schachspiels von den Kindern als eine spannende Herausforderung angesehen wird.

Dr. Arnim Brux

Landrat Ennepe-Ruhr-Kreis

„Das Schachspiel bildet, stärkt das Selbstbewusstsein, macht Jungen und Mädchen schon im Alter von drei Jahren Spaß. Diese Erkenntnisse sind das Verdienst des bundes-, ja sogar weltweit einzigartigen Projekts „Schach im Kindergarten“. Eine umfangreiche wissenschaftliche Begleituntersuchung hat imposant nachgewiesen, dass das Schach-Spiel der Entwicklung von Kindern ausgesprochen förderlich ist. Besonders Herrn Ralf Schreiber sowie den Erzieherinnen und Erziehern der 157 Kindertageseinrichtungen an Ennepe und Ruhr, die sich bisher an dem Großprojekt beteiligt haben, danke ich für ihr Engagement. Ich bin sicher, dass es vielfältigste Früchte tragen wird. Mein Dank gilt aber auch den zahlreichen Sponsoren, ohne deren finanziellen Einsatz die Ergebnisse des Projekts nicht so großartig wären, wie sie es tatsächlich sind. Ich bin sehr stolz darauf, dass die Wiege für dieses Modellprojekt im Ennepe-Ruhr-Kreis steht.“

Angelika Rüttgers

ehem. First Lady des Landes NRW

„Schach ist das älteste Spiel der Welt und erlebt zurzeit seinen Einzug in die Vorschulpädagogik. Dieses besondere Spiel fördert die Wahrnehmung, die Konzentration und die Motivation spielerisch erfolgreich zu sein. Auch der Umgang mit dem spielerischen Erlebnis des Gewinnens und Verlierens trägt zur Persönlichkeitsförderung bei. Im PISA-Zeitalter ist diese Art der Frühf.rderung von großer Bedeutung. Gerne stehe ich für dieses Projekt als Botschafterin für „Schach im Kindergarten“ ein, damit die bildende Eigenschaft des Schachspiels, im Hinblick auf logisches Denken, geplantes Handeln und Kreativität weiterentwickelt wird. Meine eigenen Kinder spielen mit großer Begeisterung Schach. Denn Kinder wollen sich und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten messen. Auch der Umgang mit dem spielerischen Erlebnis des Gewinnens und Verlierens trägt zur Persönlichkeitsförderung bei. Darum ist es wichtig, vielen Kindern dieses Bildungsangebot nahe zu bringen und noch weitere Einrichtungen und Schulen für dieses Spiel zu begeistern.“

Ralf Schreiber

Initiator und Vorsitzender

„Im Jahre 2003 habe ich, motiviert durch meine Tochter Sarah, das Projekt „Schach im Kindergarten“ initiiert. Dies mit dem Ziel den Beweis zu erbringen, das Schach für die Entwicklung von Kindern bereits ab dem 3. Lebensjahr förderlich ist. Das weltweit einzigartige Pilotprojekt wurde seit dem 01. Oktober 2005 unter dem Namen „Schach für Kids“ in zwei Stufen durchgeführt. Es begann mit einem Praxisversuch in 157 Kindertageseinrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Aufgrund der überragenden Ergebnisse wurde mit der finanziellen Förderung durch die Stiftung Mercator eine wissenschaftliche Studie begonnen. Diese Studie hat die Ergebnisse aus dem Praxisversuch bestätigt und viele neue Erkenntnisse gebracht. Die bildende Eigenschaft des Schachspiels, die spielerisch vermittelt wird, stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern fördert die Grundlagen der Kinder für ein ganzes Leben. Wir freuen uns, den Eltern, Erziehern(-innen) und Pädagogen(-innen) ein neues pädagogisches Hilfsmittel an die Hand geben zu dürfen. Mein Dank gilt allen Förderern und Projektbeteiligten und natürlich den Kindergartenkindern, die durch ihre Freude und ihren Spaß am Schachspiel alle Beteiligten so motiviert haben.“