Die weltweit einzigartige pädagogische Initiative für den Elementar-, Primar- und Heimbereich

SfK im Berliner Hauptbahnhof

Wieder einmal fand im Berliner Hauptbahnhof die von der Emanuel Lasker Gesellschaft durchgeführte Veranstaltung "Zug um Zug" statt. Bei dieser Aktion präsentierte sich auch "Schach für Kids" mit einem Infostand, Spieltischen und zwei Groß-Schachanlagen im größtem Bahnhof Deutschlands. Wie uns der Bahnhofsdirektor berichtete, gibt es hier täglich über 300.000 Reisende. Diese Reisende nutzen den Stand um mit ihren Kindern eine Partie Schach zu spielen und sich über die Initiative zu informieren.

Der Veranstalter die Emanuel Lasker Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, das geistige Erbe geistige und kulturelle Erbe Emanuel Laskers zu bewahren, weiter zu erforschen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Über die Pflege von Laskers Vermächtnis hinaus, organisiert und präsentiert die Gesellschaft wissenschaftliche Tagungen und Ausstellungen zur Schachgeschichte und -kultur. So wurde auch im Bahnhof neben einigen Schachturnieren und Simultanveranstaltungen auch die Emanuel-Lasker-Ausstellung präsentiert.

Emanuel Lasker (1868-1941) erlangte weltweite Berühmtheit und zählte zu den bekanntesten Deutschen im Ausland. Von 1894 bis 1921 trug er siebenundzwanzig Jahre den Titel des Schachweltmeisters, eine von keinem anderen Spieler jemals wieder erreichte Leistung. Laskers Persönlichkeit zeichnete sich durch eine enorme Vielseitigkeit aus. Er promovierte 1900 in Mathematik, publizierte philosophische und politische Werke und betätigte sich als Herausgeber von Lasker's Chess Magazine und als Mitarbeiter zahlreicher anderer Schachzeitschriften. Neben Büchern über Schach schrieb er auch über andere Spiele, die er meisterhaft beherrschte; sein Interesse galt vor allem Bridge und dem japanischen Brettspiel Go, das ihn besonders faszinierte. Außerdem verfasste er mit der Erzählung Wie Wanja Meister wurde sowie dem Drama Vom Menschen die Geschichte (mit seinem Bruder Berthold Lasker) auch literarische Werke.

„Wir haben festgestellt, dass die Kinder in der Entwicklung wesentlich weiter gekommen sind.“

KiTa-Leiterin aus Berlin

Bisherige Förderer: